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Vorwort der Leopoldsdorfer Gemeindezeitung |
Dezember 2012
Liebe LeopoldsdorferInnen!
Das Jahresende rückt näher! Viele wichtige Entscheidungen wurden heuer getroffen, viele Arbeiten begonnen und einige Herausforderungen liegen uns aber noch bevor.
Baufortschritte Sicherheitszentrum Vorbereitend für die nächsten Bauschritte wurde ein Planum erstellt. Nun folgt die Tiefenfundamentierung und die Errichtung der Fundamentplatte.
Aus Gründen der Sicherheitsüberwachung in der Nacht und zur Dokumentation des Baufortschritts wird in den kommenden Wochen eine Baustellenkamera installiert. Die von der Kamera gelieferten Bilder finden Sie dann auch online auf der Gemeindehomepage www.leopoldsdorf.gv.at.
Umbauarbeiten Dr. Berta Gauster Park Formschone Laternen mit modernen, wartungsfreien LED-Lampen wurden für die Straßen rund um den Dr. Berta Gauster Park bestellt. Diese sind energiesparend und haben eine Betriebszeit von mehr als 50.000 Stunden. Wenn das Wetter mitspielt, werden die Straßen rund um den Dr. Berta Gauster Park und der Kanal in der Platanengasse noch heuer fertiggestellt und die Lampen aufgestellt.
Sanierung Badeteich Um für die nächste Badesaison gut gerüstet zu sein und alle behördlichen Auflagen zu erfüllen, sind einige Umbauarbeiten erforderlich. Mit dem Bau neuer Toiletten und Duschen, sowie eines Sanitätsraumes wird demnächst begonnen.
Die gute Wasserqualität des Teiches muss auch in Zukunft gesichert sein. Daher wurden intensive Untersuchungen des Badegewässers beauftragt, die in mehreren Etappen über den Zeitraum eines ganzen Jahres geplant sind. Nach der ersten Expertise schlagen Experten als Verbesserungsmaßnahme ein Pumpensystem vor, das zur Sauerstoff-Einbringung in tiefen Gewässerschichten installiert wird. Nach Abschluss der Analysen werden die Experten die zu setzenden Maßnahmen zur nachhaltigen Gewässersanierung konkretisieren.
All diese Sanierungsmaßnahmen und Verbesserungen müssen budgetiert werden und es wird notwendig sein, die Preise für die Zugangsberechtigung anzupassen.
Kosten Badeteichsanierung € 90.000 bauliche Sanierung € 30.000 Wasseranalysen € 100.000 Wasserverbesserungsmaßnahme z.B. Pumpensystem
Biomasse-Heizwerk 90% Zustimmung! Die Aufklärungskampagne über das Biomasse-Heizwerk in der letzten Gemeindezeitung bot allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine gute Entscheidungsgrundlage für die Bürgerbefragung. Von den 1050 abgegebenen Karten haben sich 950 Bürger für den Anschluss an das Fernheizwerk ausgesprochen. Mit über 90% Zustimmung ein beachtliches Ergebnis und somit eine deutliche Richtungsentscheidung der Bevölkerung.
Standort Heizwerk am Ortsrand Zum Erscheinungszeitpunkt dieser Zeitung blieben nur mehr zwei Standortoptionen für das Heizwerk. Den in der letzten Gemeindezeitung veröffentlichten Standort A (hinter der Fa. Zawosta) und den Standort D (bei den Firmen MAN und Kwizda).
Ich wünsche Ihnen für die Weihnachtszeit harmonische und besinnliche Stunden mit Ihrer Familie und Ihren Freunden.
Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr.
Ihr Bürgermeister Fritz Blasnek
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Vorwort der Leopoldsdorfer Gemeindezeitung |
Oktober 2012
Beste Energieversorgung für unser Sicherheitszentrum
Liebe LeopoldsdorferInnen!
Baustart Sicherheitszentrum Nach den bereits im März gestarteten Bodenuntersuchungen und Probebohrungen ist nun das Bauplanum für die Feuerwehr, Polizei und Rettung errichtet worden und somit ist der Baustart nun auch für alle sichtbar geworden. Die restlichen Ausschreibungen sind im August finalisiert worden. Bestbieter war die Fa. Universale und diese wurde als Generalunternehmer mit dem Bau beauftragt
Bürgerbefragung Heizwerk Große Diskussionen hat es auch um die Errichtung eines Heizwerkes gegeben. Mangelnde und falsche Informationen sind die Ursache für Verunsicherung. Ich habe mich daraufhin dazu entschlossen, Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, die Fakten mittels direkt adressiertem Bürgermeisterbriefs darzulegen, und damit auch gleichzeitig eine Bürgerbefragung zu starten. Auf den Seiten 4-6 finden Sie detaillierte, weiterführende Informationen, denn nur wer fundierte Informationen hat, kann auch Entscheidungen treffen.
Erstmals in der Geschichte der Gemeinde Leopoldsdorf wird den BügerInnen auf so unbürokratische Weise die Mitbestimmung angeboten. Wer bisher seine Stimme nicht abgegeben hat, hat noch bis 31. Oktober die Möglichkeit dies zu tun. Direkte Demokratie kann nur dann funktionieren, wenn sich die BürgerInnen daran beteiligen. Der erste Schritt dazu ist getan, die Informationen und die Abstimmungskarte wurden Ihnen per Post zugesandt, nutzen Sie Ihr Recht und geben Sie Ihre Stimme ab.
Ich befürworte den Anschluss an die Fernwärme, weil ich der Überzeugung bin, dass diese umweltfreundliche und sichere Art der Energieversorgung die beste Lösung für Leopoldsdorf ist. Wie immer sich die Bürger entscheiden, ich sehe mich natürlich der Mehrheit der abgegebenen Stimmen verpflichtet.
Dr. Berta Gauster Park Das Freiluftkino war ein toller Erfolg!
Ich gratuliere dem Kultur- und Dorferneuerungsverein Leopoldsdorf zu dieser gelungenen Veranstaltung. Die Pläne für die Straßengestaltung um den Dr. Berta Gauster Park wurden den Anrainern präsentiert und bei einer Begehung diverse Anpassungen besprochen. Nachdem in der Platanengasse noch der Kanal und die Wasserleitung erneuert werden, beginnt der Straßenbau zunächst am Lindenweg.
Gelungener Abschluss des Ferienspiels Auch dieses Jahr haben viele Kinder begeistert am Ferienspiel teilgenommen. Die Schlussveranstaltung fand am 12.9. auf der Pfarrwiese statt und war ein gelungener Ferienausklang.
Ich bedanke mich recht herzlich bei allen Institutionen und Vereinen, die das Ferienspiel durch ihr Engagement und ihren Einsatz erst möglich gemacht haben. Ihnen, werte Bürgerinnen und Bürger, wünsche ich einen guten Start in den Herbst.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer! Ihr Bürgermeister Fritz Blasnek
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Vorwort der Leopoldsdorfer Gemeindezeitung |
Juni 2012
Beste Engerieversorgung für unser Sicherheitszentrum
Liebe LeopoldsdorferInnen!
Die Energieversorgung für das Sicherheitszentrum ist im Moment eines unserer wichtigsten Themen. Es standen zwei Varianten zur Diskussion: ein Biomasse-Heizkraftwerk der EVN und die EMS-Technik, eine Kombination aus Solarenergie, Geothermie und Wärmepumpe der Firma Jeva. Gerne erläutere ich die Vorzüge und Nachteile beider Techniken.
Biomasse-Heizkraftwerk der EVN Die Energieversorgung erfolgt mit Fernwärme, gewonnen aus einem Biomasse-Heizkraftwerk. Die EVN weist bereits gute Referenzen vor und hat viele Firmen unter Vertrag, die diese Technik nutzen. Nachhaltiger Vorteil: unser Kindergarten Sonnenschein und bis zu 16 weitere Objekte können mit der Wärme aus erneuerbarer Energie versorgt werden. Ein immenser Vorteil in Hinblick auf die Zukunft! Kostenseitig fallen nur die Anschlusskosten an. Im aktuellen Fall sind das für das Sicherheitszentrum und den Kindergarten lediglich € 48.000,-. Die Errichtungskosten übernimmt zur Gänze die EVN. Ein Projekt, das somit ohne weitere Kredite umgesetzt werden kann. Gezahlt werden nur die reellen Heizkosten.
EMS-Technik von Jeva: Solarenergie, Geothermie und Wärmepumpe Diese auf den ersten Blick vielversprechende Technik der Firma Jeva sieht eine 240 m² große Solarfläche auf dem Dach des Feuerwehrhauses vor. Damit werden Kunststoff-Solematten mit Wärme versorgt, die unter der Bodenplatte im Fundament mit mindestens 50 cm Sand einen Wärmespeicher erhitzen. Diese, so im Sommer mit Sonne erhaltene Wärme, soll dann bis zu 6 Monate gespeichert werden, daher auch im Winter kontinuierlich 12-15 Grad Wärme liefern und damit 2 Wärmepumpen mit je 125 kw versorgen. Damit könnte das Sicherheitszentrum und der Kindergarten versorgt werden, jedoch keine weiteren Objekte. Kostenseitig käme die Errichtung auf satte € 422.000,-. Die Baukosten würden sich um rund € 100.000,- erhöhen, aber um eine in Aussicht stehende Förderung von € 140.000,- vermindern. Jährlich ist auch noch mit zusätzlichen Wartungs- und Reparaturkosten zu rechnen. Dazu kommt, dass die Beheizung derart großer Projekte, wie unserer neuen Feuerwehrhalle, noch nicht erprobt ist.
Heizwerk ist die beste Wahl für Leopoldsdorf Die Entscheidung fiel auf das Biomasse-Heizwerk. Ausschlaggebend dafür ist die Versorgungs- und Funktionssicherheit, die von der Fa. EVN mit mehr als 30, teilweise schon seit mehr als 10 Jahren in Betrieb befindlichen, Fernwärmeanlagen garantiert. Es gibt auch keine Wartungskosten oder Reinvestitionskosten. Das Jeva-Projekt wäre ohne Zweifel eine Pionierleistung, allerdings mit einem großen Risiko, da die von Jeva vorgelegten Werte und angepriesenen Funktionen noch bei keinem vergleichbaren Objekt bestätigt werden können. Hier fehlen jegliche Erfahrungs- und Referenzwerte.
Kosten für Jevaprojekt untragbar Das Budget der LKG (Leopoldsdorfer Kommunal Gesellschaft) ist durch die zuletzt getätigten Finanzierungen von € 2,2 Mio. für den Kindergarten (2008), die € 5,4 Millionen für die Volksschule 2010/2011 und den aktuell geplanten € 3 Millionen für die Feuerwehr samt der € 1 Million für Rettung und Polizei, am Limit angelangt. Die Errichtungskosten des Jeva-Projekts, von rund € 400.000,-, würden sich um die Finanzierungskosten und Zinsen des Fremdkapitals, der Wartungs-, Reparatur- und Re-Investkosten in den kommenden 25 Jahren auf geschätzte Gesamtkosten von € 700.000,- erhöhen. Dies stellt eine wirtschaftlich unverantwortliche Belastung dar, ungeachtet des Risikos, die Technik als Pionier zu erproben.
Klare Entscheidung
Auch möchte ich ein klares „Nein“ aussprechen, zur Forderung des geschätzten Gemeinderatskollegen und Ausschussvorsitzenden für Umwelt und Energie, die bereits fertige Planung des Sicherheitszentrums noch einmal zurückzurufen und die geplanten Bauvorhaben des Sicherheitszentrums um mehr als ein Viertel zu reduzieren, bzw. andere Projekte, wie einen bereits geplanten Straßenbau Platanengasse und Lindenweg zu stoppen, nur um das Risiko-Projekt Jeva umzusetzen.
Heizwerk am Ortsrand Der Standort des Heizwerkes war ursprünglich am Gelände des Sicherheitszentrums geplant. Durch die Fernwärme-Technik ist die Umsetzung auch am Ortsrand möglich, wodurch der Ortskern vom Zulieferverkehr verschont bleibt.
Obwohl wir bei der ursprünglichen Standortwahl durch den Grundstückverkauf für das Heizwerk zusätzliches Kapital von der EVN lukrieren hätten können, haben wir uns für die beste Lösung für Leopoldsdorf entschieden – nämlich das Heizwerk an den Ortsrand zu verlagern.
Umweltfreundliche Solarenergie Zusätzlich zur Energiegewinnung durch das Heizwerk planen wir eine Photovoltaik-Anlange auf dem Dach der Feuerwehr zu errichten. Somit ist ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz gewährleistet.
Umsetzung Photovoltaikanlage mittels Bürgerbeteiligung Wir geben der Bevölkerung, gemäß einem Konzept der Umweltberatung Niederösterreich, die Möglichkeit, bei dem Solarenergieprojekt mitzuwirken.
Dieses Finanzierungskonzept sieht vor, dass sich interessierte BürgerInnen mit 500,- Euro in Form eines Darlehens beim Projekt beteiligen, welches in jährlichen Raten und samt satten 4% Zinsen (per anno) an den Darlehensgeber zurückgezahlt wird. Im Gegensatz zu Zinsen auf der Bank, sind diese kapitalertragssteuerfrei! Es werden hier nicht, wie bei jeder anderen Sparform, 25% vom Ertrag an den Staat abgegeben!
Die BürgerInnen leisten somit nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, sondern können somit ihr Geld auch gewinnbringend anlegen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer! Ihr Bürgermeister Fritz Blasnek
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Vorwort der Leopoldsdorfer Gemeindezeitung |
DEZEMber 2011
Liebe LeopoldsdorferInnen!
Erst am Ende eines Jahres weiß man, wie sein Anfang war. Dieses Zitat von Friedrich Nietzsche trifft den Nagel auf den Kopf.
Bei jedem Auto- oder Radrennen lässt sich beobachten: Was nützt der beste Start, wenn man vom Weg abkommt, von den Mitstreitern überrollt wird oder einem kurz vor dem Ziel die Puste ausgeht? Das trifft auch auf unsere Gemeinde zu, wenn es uns nicht gelingt Förderungen oder Firmen nach Leopoldsdorf zu holen oder wenn uns kurz vor dem Ziel das Geld Helfen sie uns dabei, die Ziele für unsere Gemeinde zu erreichen. Mit Ihren Ideen, mit Ihren Fragen und Ihren Rückmeldungen können Sie aktiv am Ortsgeschehen teilnehmen.
Dazu steht Ihnen ab sofort auch ein weiteres, modernes Kommunikationsmittel zur Verfügung. Facebook-Chat des BürgermeistersStarttermin: Montag 19.12.2011 zwischen 16.00 - 17.00 Uhr
Der Chat findet auf der Facebook-Plattform der Marktgemeinde Leopoldsdorf statt. Hier geh's zum Link
Bitte daher die Marktgemeinde schon einige Zeit vorher als Facebook-Freund "hinzufügen", um beim Chat dabei sein zu können. Weitere Termine werden auf der Gemeindehomepage www.leopoldsdorf.gv.at bekannt gegeben.
Mit dem Chat möchte ich gerne die Jugend in Leopoldsdorf ansprechen und ermuntern, mir ihre Meinungen und Ideen mitzuteilen.
Sprechstunden und Kontaktmöglichkeiten Natürlich stehen auch die konventionellen Möglichkeiten zur Verfügung: Sprechstunden: Montag von 9-11 Uhr Donnerstag von 17-19 Uhr oder telefonisch unter 0676 / 5196557 sowie per E-Mail unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
wünsche Ihnen für die Weihnachtszeit harmonische und besinnliche Stunden mit Ihrer Familie und Ihren Freunden. Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr.
Ihr Bürgermeister Fritz Blasnek
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